Prof. Dr. Ines Mürner-Lavanchy

Ines Mürner-Lavanchy promovierte 2014 an der Universität Bern in Psychologie. Anschliessend war sie als Postdoktorandin und klinische Neuropsychologin in der Neuropädiatrie des Universitäts-Kinderspitals Bern tätig, bevor sie 2017 als Research Fellow an das Turner Institute for Brain and Mental Health der Monash University in Melbourne, Australien ging. Ab 2018 war sie wissenschaftliche Oberassistentin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Bern, bevor sie 2024 den Ruf auf die Assistenzprofessur für Youth Mental Health an der Fakultät für Psychologie der Universität Basel annahm.

In ihrer Forschung untersucht Mürner-Lavanchy transdiagnostische Symptome emotionaler Dysregulation im Kindes- und Jugendalter, insbesondere Reizbarkeit und selbstverletzendes Verhalten. Dabei verbindet sie klinische, experimentelle, neurobiologische und ambulatorische Zugänge, um Entwicklungspfade psychischer Störungen besser zu verstehen. Ein besonderer Fokus liegt auf frühen Risikofaktoren sowie auf dynamischen Prozessen, die sich über verschiedene Zeitskalen hinweg entfalten – von momentanen Schwankungen bis hin zu langfristigen Entwicklungsverläufen. Ihre Arbeiten integrieren quantitative, qualitative sowie metawissenschaftliche Ansätze. Dabei verfolgt sie einen partizipativen Forschungsansatz, der die Perspektiven junger Menschen einbezieht, und legt Wert auf dimensionale, störungsübergreifende Sichtweisen auf psychische Gesundheit und Krankheit, die den psychosozialen Kontext der Betroffenen berücksichtigen.

https://psychologie.unibas.ch/de/personen/ines-muerner-lavanchy/

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